Bratwurst Thüringer Art selber machen

Dieses Rezept wurde eingereicht von: Iris

Bratwurst Thüringer Art selber machen

Die Lieblingswürste unserer Enkelkinder. Perfekt in der Pfanne und auf dem Grill.
Bitte gib bei "Portionen" ein, wieviel Brät du herstellen möchtest (Nachkommastellen sind erlaubt). Die nötigen Zutatenmengen werden dann automatisch errechnet.
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5 Sterne (30 Bewertungen)
Portionen: 1 kg
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Das wird benötigt

Anleitung
 

  • Das Fleisch abwaschen und anschließend trockentupfen.
  • Den Schweinedarm in lauwarmem Wasser einlegen.
  • Dann das Fleisch in Streifen schneiden, so dass es gut in den Fleischwolf passt.
  • Anschließend den Fleischwolf vorbereiten mit der groben Scheibe 4,5er (5/6 er gehen auch)
  • Das Fleisch nun wolfen und in einer Schüssel sammeln.
  • Die Gewürze abwiegen und die Sahne mit dem Ei verrühren.
  • Alles zusammen mit dem Fleisch gut vermengen (zum Beispiel in der Küchenmaschine)
  • Den Fleischwolf nun mit der kleinen Scheibe 3,5er bestücken und das Brät nun wieder wolfen.
  • Den Wurstfüller vorbereiten mit der 18er Tülle. Den Darm aufziehen.
  • Das Brät einfüllen und den Darm langsam befüllen.
  • Wenn ein langes Stück gefüllt ist kann man nun die Würste auf die gewünschte Länge abdrehen (ca. 18cm oder ganz nach Belieben)
  • Sobald das Brät komplett in den Darm gefüllt ist und alle Würste abgedreht sind, sollten diese etwas antrocknen, dann können die Würste direkt auf den Grill oder in die Pfanne.
  • Zur längeren Lagerung kann man die Würste vakuumieren und einfrieren. Ohne Vakuum halten sie im Kühlschrank ca. zwei Tage.
  • Viel Spaß beim Wursten und guten Appetit.

Video

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6 Kommentare zu „Bratwurst Thüringer Art selber machen“

  1. Hallo, warum kommt in die Thüringer Bratwurst Kutterhilfsmittel hinein wenn mann das Brät gar nicht in den Kutter gibt? Braucht man das Kutterhilfsmittel dann eigentlich, wenn ja kann man es auch ersetzen? Mit Was? Vielen Dank Grüße aus Gran Canaria Michael5 Sterne

    1. Danyel

      Hallo Michael. Kutterhilfsmittel kommt dann zum Einsatz, wenn Flüssigkeit (i. d. R. Wasser, hier Sahne) stabil gebunden werden soll. Ob man da nun Kuttert oder intensiv Knetet ist nicht entscheidend. Ohne KHM würde die Flüssigkeit beim späteren Grillen auslaufen. Gutes Gelingen und Grüße, Danyel

    2. Hallo Michael, bin heute auf deine Frage gestoßen, die zwar schon etwas länger gestellt wurde, aber vielleicht kann ich dir trotzdem noch behilflich sein. Eigentlich braucht man das Kutterhilfsmittel nämlich gar nicht, da das Ei beim Braten der Wurst die Flüssigkeit bindet. Ich mache meine Bratwürste prinzipiell ohne Kutterhilfsmittel und nehme ,wie die meisten Thüringer, für das Wurstbrät Milch und nicht wie hier Sahne. Aber zum Glück sind die Geschmäcker verschieden und ich bin sicher, dass auch das hier verwendete Rezept zu einem sehr leckeren Resultat führt. Es gibt ja auch innerhalb Thüringens regionale Unterschiede bei der Bratwurstherstellung.
      LG Elke5 Sterne

      1. Danyel

        Hallo Elke,

        das ist fast korrekt: das Ei(gelb) bindet nicht beim Braten sondern es dient schon beim Kneten des Bräts als Emulgator. Verantwortlich dafür ist das Lecithin, das im Eigelb enthalten ist. Somit dient im Grunde das Eigelb als Kutterhilfe. Aber weil die Rezepterstellerin das so geschrieben hat, haben wir es so übernommen.

        Danke für Deinen Beitrag und Grüße
        Danyel

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